Nachdem ich als einer der größten Verehrer Philip K. Dicks (wohlgemerkt: nicht der meist verhunzten Verfilmungen seiner Werke) seit einem Jahr auf dem Trockenen sitze, habe ich mal wieder recherchiert und habe sowohl gute als auch schlechte Nachrichten ernten können:
Die erst für 2007 geplanten, dann auf 2008 verschobenen Bände “Auf dem Alphamond” und “Wie man ein Universum baut” (beide Heyne) werden wohl erstmal nicht erscheinen, da es wohl rechtliche Konflikte gibt. Ein anderer Rechtebesitzer an Dicks Werk, Zweitausendeins, hat nun aber, und das ist die gute Nachricht, sämtliche SF-Geschichten Dicks veröffentlicht – wahlweise als Einzelbände oder als Sammelschuber mit Zusatzband (Haffmanns bei Zweitausendeins).
Ich wühle mich natürlich gerade durch den Sammelschuber und empfehle allen Zweifelnden, die schon den Auswahlband mit Erzählungen, “Der unmögliche Planet”(Heyne), kennen, den Vergleich zwischen den Ausgaben auf Wikipedia empfehlen. Wissenschaftlich relevant ist das übrigens, weil Patrick Baur und ich auf jeden Fall mal was zu Philip K. machen wollen (genauer: vielleicht zu den schlechten Verfilmungen?) … und einige Stories natürlich für das Endzeit-Projekt relevant sind.
Juli 4, 2008 um 8:50 |
Dein Posting hat mich gleich zu 2001 getrieben. Danke für den Tipp!
Juli 5, 2008 um 6:40 |
Toll, freut mich – mach es schlauer als ich und notier Dir gleich die postapokalyptischen Geschichten.